"Wir haben Tierfabriken satt!"-Demo am 16.9 in Königs Wusterhausen
„Wir haben es satt!“ Bündnis fordert, Megaställe endlich zu schließen und die bäuerliche und tiergerechte Tierhaltung finanziell zu fördern
Unter dem Motto „Wiesen und Höfe statt Wiesenhof“ rufen 37 Organisationen aus Landwirtschaft und Gesellschaft zur „Wir haben Tierfabriken satt“-Demonstration am 16. September zum #Wiesenhof #Schlachthof auf, um vor Ort ein Zeichen gegen #Konzernmacht und #Tierfabriken zu setzen.
In Königs Wusterhausen mästet der Geflügelkonzern Wiesenhof über 1 Million #Hühner - dichtgedrängt in #Megaställen ohne Auslauf. Täglich werden 160.000 davon in der konzerneigenen #Schlachtfabrik geschlachtet. Die Überproduktion in den Tierfabriken verursacht nicht nur #Tierleid. #Antibiotikaresistenzen, #Emissionen und massive #Gülleausträge schaden #Mensch, #Klima und #Umwelt. Hierzulande verdrängen Megaställe bäuerliche Betriebe und auch im globalen Süden zerstören europäische #Fleischexporte Existenzen von Bäuerinnen und Bauern.
Die „Borchert-Kommission“ hat ihre Arbeit niedergelegt und klargestellt, dass der dringend notwendige Umbau der #Tierhaltung in #Deutschland ohne ausreichende Finanzierung nicht umgesetzt werden kann. Die #Bundesregierung weigert sich allerdings, die finanziellen Mittel bereitzustellen. Immer noch profitieren kleinbäuerliche #Weidebetriebe am wenigsten von der staatlichen Förderung.
Das „Wir haben es satt“- Bündnis fordert den sofortigen Abbau von industriellen Megaställen und eine gezielte finanzielle Förderung von bäuerlicher und artgerechter Tierhaltung. Der Abbau von Megaställen ist eine zentrale Stellschraube, um in der gesamten Landwirtschaft mehr Tierwohl, Klima und- Umweltschutz zu erreichen.
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